Gesine Goßlau"Förderung der Kommunikationsfähigkeit" am Beispiel eines Kindes mit autistischer Behinderung
Weidler Buchverlag Berlin |
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Im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung steht die Förderung der kommunikativen Fähigkeiten des Kindes Frieder, das eine autistische Behinderung hat und nur sehr eingeschränkt über verbale Sprache verfügt. Eine Pädagogin stellt den Prozess der Umsetzung verschiedener Modelle der Diagnostik und der Kommunikationsförderung über den Zeitraum eines Jahres dar. Sie lässt den Leser an Erfolgen teilhaben, zeigt aber auch selbstkritisch fehlgeschlagene Bemühungen auf. Die Autorin kombiniert unterschiedliche Ansätze zur Kommunikationsförderung miteinander: die verbale Kommunikation, die Kommunikation über Motivlieder und die Kommunikation mit Hilfe der Methode der Gestützten Kommunikation. Die Motivlieder werden in der Forschung bisher nur selten zur Kenntnis genommen, obwohl das Phänomen, dass Kinder mit autistischer Behinderung nicht oder kaum verbal kommunizieren, aber Lieder singen können, seit Leo Kanners Aufsatz über "Autistic Disturbances of Affective Contact" aus dem Jahre 1943 bekannt ist. Indem sie ihre Erfahrungen ausgewertet, diskutiert und der Leser am Prozess der Zusammenführung der verschiedenen Strukturelemente des Förderprogramms dieses einen Schülers teilhat, bekommt er pädagogisches Handwerkzeug zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe er seinerseits für andere Schüler entwicklungsfördernd wirksam werden kann. |
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Mit der Schriftenreihe AUTISMUS
wird der interessierten Öffentlichkeit ein Forum geboten, in dem monographische
Studien, Erfahrungsberichte, handbuchartige Sammlungen von Daten und Informationen
sowie Quellen zur Geschichte der autistischen Behinderung publiziert werden.
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